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G20-Finanzstabilitätsrat empfiehlt gemeinsame Regelung für Stabilitätsmünzen

Das Financial Stability Board (FSB) der G20 hat zehn Empfehlungen für eine gemeinsame Regelung für Stallmünzen herausgegeben. Ihre zunehmende Verwendung und ihr zunehmendes Volumen können die Finanzstabilität untergraben, wenn die Regierungen der Welt nicht die notwendigen Gesetze erlassen.

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FSB-Empfehlungen für die Regulierung von Stablecoins

Reuters berichtete heute über die Absichten des FSB, Stablecoins „proportional“ zu regulieren. Die Agentur hat ein Papier entwickelt, das sie den G20-Finanzministern und Zentralbankgouverneuren während eines virtuellen Treffens morgen – am 15. April – übergeben wird. Der FSB wird die Anwendung des Prinzips „Gleiches Geschäft – gleiche Risiken – gleiche Regeln“ fordern.

Einige bestehende Finanzgesetze, einschließlich Kundenschecks und Zahlungsüberprüfungen, gelten bereits teilweise oder ganz für Stablecoins. Andere, wie z.B. die Deckung, unterscheiden sich in den verschiedenen Ländern, und sie lassen Lücken für die Verwertung.

In den Empfehlungen des FSB wird eine flexible, grenzüberschreitende Zusammenarbeit vorgeschlagen. So werden die Emittenten von Stablecoins nicht in der Lage sein, eine günstigere Gerichtsbarkeit zu wählen. Sie müssen Risiken effektiv managen, operativ widerstandsfähig sein, Schutzmaßnahmen gegen Cyberattacken haben und Systeme zur Unterbindung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einführen, so der Bericht.

„Die zuständigen Behörden sollten, wo nötig, die Regulierungsbefugnisse klären und potenzielle Lücken in ihrem innerstaatlichen Rahmen schließen, um den von globalen Stablecoins ausgehenden Risiken angemessen zu begegnen“.

Die vorgeschlagenen Empfehlungen sollten für bestehende Stablecoins wie Tether und zukünftige, einschließlich der digitalen Währungen der Zentralbanken, gelten. Gemäss einer BIZ-Studie arbeiten bereits 80% der Zentralbanken der Welt an der Einführung solcher CBDCs.

Die öffentliche Konsultation zu den Empfehlungen läuft bis Mitte Juli 2020. Die endgültige Fassung, in der alle Antworten berücksichtigt sind, wird im Oktober dieses Jahres veröffentlicht.

Die zunehmende Verwendung von Stablecoins

Wie ihr Name schon sagt, bleiben Stablecoins in Zeiten erheblicher Volatilität stabil. Händler können sie nutzen, um aus ihren turbulent schwankenden Positionen auszusteigen. Ein gutes Beispiel dafür war der Panikausverkauf Mitte März. Als der Markt größtenteils um bis zu 50 % einbrach, stiegen die Marktkapitalisierungen der meisten Stablecoins erheblich an.

Die am weitesten verbreitete stabile Münze – Tether (USDT) – prägt neue Münzen, um der wachsenden Nachfrage der Händler gerecht zu werden, wie Cryptopotato kürzlich berichtete. So ist die Zahl der im Umlauf befindlichen USDT in nur einem Jahr von 2 Milliarden auf über 6 Milliarden gestiegen. Gemessen an der gesamten Marktkapitalisierung ist Tether nun die viertplatzierte Münze.

Andere Stablemünzen wie USDC und Binance USD (BUSD) verzeichnen ebenfalls massive Zuwächse. Ersterer hat eine Marktkapitalisierung von 730 Mio. USD, während der erst vor sieben Monaten eingeführte BUSD bereits auf 200 Mio. USD schrumpft.

Ein Bericht von JP Morgan stimmte auch mit dem Popularitätswachstum von Stablecoins überein. Die amerikanische multinationale Investmentbank sagte jedoch, dass sie wegen der raschen Einführung auf ernsthafte regulatorische Hürden stoßen könnten. Und die Empfehlungen des FSB könnten der erste wichtige Schritt in diese Richtung sein.